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Integration

Integrative Pädagogik bezieht sich auf die volle gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung oder Behinderung  bei Anerkennung ihrer Selbstbestimmungsrechte. Die Wortbedeutung von Integration (zu lat. „integratio“) versteht sich im Sinne der „Wiederherstellung eines Ganzen“ bzw. der „Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes“ durch die „Verbindung einer Vielheit von einzelnen Personen oder Gruppen“. Integration zielt auf einen gesellschaftlichen Zustand ab, in dem Gemeinsamkeit in der Vielfalt möglich wird.

Der integrative Bauernhofkindergarten schafft Räume für Kinder, in denen integrative Förderung möglich ist. Darunter verstehen wir alle pädagogischen Maßnahmen zur Ermöglichung einer selbstbestimmten, gesellschaftlichen Teilhabe von Kindern. Kinder treffen sich mit all ihren Unterschieden im gemeinsamen Spiel, welches einen ganz alltäglichen Charakter im Sinne einer selbstverständlichen Begegnung hat. Die Aufgabe des Pädagogen besteht darin, dass nötige Umfeld für integrative Prozesse zu schaffen. Dabei beeinflussen wir den sozialen Prozess so, dass jedes Kind Zugangsmöglichkeiten zum gemeinsamen Spiel erfährt und der Abstand zwischen Bedürfnis und Fähigkeit verringert wird. Gruppenaktivitäten werden so gestaltet, dass jedes Kind mit seinen aktuellen Ressourcen und Möglichkeiten daran teilhaben kann. Kinder im Kindergartenalter lernen erst im Laufe der Zeit, was sich hinter dem Begriff  „Behinderung“ verbirgt. Vielmehr sind Kinder an unterschiedlichen Fähigkeiten interessiert, um diese im gemeinsamen Spiel zu erproben und sich dadurch gemeinsam weiterzuentwickeln.

 

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Integration von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen, wie zum Beispiel Wahrnehmungsstörungen und Störungen aus dem autistischen Spektrum sowie Sprachstörungen.
Wir möchten für die Kinder eine Umgebung schaffen, in der sie sich gemäß ihren Möglichkeiten entwickeln können und dabei stets Teil einer Gemeinschaft sind.

Vor Beginn der Integration findet ein umfassendes Aufnahmegespräch statt. Wird nach einer Zeit von bis zu drei Monaten ersichtlich, dass wir dem notwendigen Betreuungs- und Förderbedarf nicht gerecht werden können, empfehlen wir eine Kontaktaufnahme mit unserer Beratungsstelle "SüdLicht"

Bei Bedarf bzw. auf Verordnung sind folgende therapeutische Angebote vor Ort möglich: Ergo-, Logo- und Physiotherapie sowie Frühförderung.

Wir führen gezielte interdisziplinäre Helferkonferenzen und Entwicklungsgespräche durch. Weiterhin erstellen wir im Rahmen der Integration Förderpläne, Entwicklungsberichte, Entwicklungsprofile nach Beller & Beller sowie Wahrnehmungstests für vier-und fünfjährige Kinder ( LUW 4/5)